Skyros - Linaria 2
Linaria, Skyros, Montag, 1. Juni 2026
Am Sonntagmorgen, nach einer herrlichen warmen Dusche, einem guten Greek Coffee und einem Toast fuhren wir mit unserem Toyota Yaris Richtung Skyros Town. Der Weg zum Kastell und zur Chora war immerhin schon mit vielen Autos und auch 2 Cars voll parkiert. Wir fanden aber einen guten Platz und machten uns zu Fuss den steilen Weg Richtung Kastell. Enge Gässlein und viele Treppenstufen führten zum Kastell. Wie die Leute hier leben (vor allem alte Leute) ist mir immer ein Rätsel. Für uns Touristen ist es einfach nur wunderschön und malerisch, wie denken wohl die Einwohner? Das Kastell war dann leider geschlossen, aber die Chora ist sehr belebt. Souvenirläden, Cafés, Tavernen, Schmuck und traditionelle Produkte sind gut vertreten. Ich kann mich an all den tollen Motivs kaum satt sehen. Autos führen durch den unteren Teil der Chora, die Strecke ist zum Glück mit Lichtsignal signalisiert. Ein Durchkommen für 2 Autos wäre absolut unmöglich, schon ein kleiner Wagen ist sehr vorsichtig um die Ecken zu lenken. Am Abend assen wir grillierten Fisch und Pommes.
auf dem Weg nach Skyros Blick auf den Hafen Kunst auf dem Weg aus diesem Gestein
| in der Chora von Skyros |
| bliebig viele Motive |
| beeindruckend die Chora von Skyros |
Heute Montag erkundeten wir die Westküste von Skyros. Wir fuhren bergwärts durch fantastische Fichtenwälder mit vielen Kurven. Mit unserem Mietwagen beschränkten wir uns auf asphaltierte Strassen, obwohl es verlockend gewesen wäre «Offroad» zu gehen. Auf dem Weg an die Küste säumten wuchtige Oleander- und Ginster Strauche den Weg. In Atsitla, einem kleinen Ort am Strand machten wir Halt für ein Bier, bevor wir weiter über die Nordspitze zurück auf die Ostseite gelangten. In Skyros führte ein Wegweiser zur Dialos Beach - was für ein Alptraum – ein munziges Strässlein führte durch die vielen Appartementhäuser. Es kamen uns Autos entgegen und wir mussten retour irgend eine Hauseinfahrt finden, wenden konnten wir nicht, also bis ans Ende und dann möglichst schnell wenden und zurück. Das hat sich definitiv nicht gelohnt. Zurück auf dem Boot geniessen wir einen Ouzo. Wir werden für morgen nochmals das Auto mieten und den südlichen Teil der Insel erkunden. Am Donnerstag denken wir weiter zu segeln, hoffentlich stimmen dann die Prognosen noch.
Atsitsa, kleine Taverne am Strand Oleander längs der Strasse entlang der Wesstküste
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